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Kostendeckende Einspeisevergütung: Photovoltaik-Kostendeckel ist ausgeschöpft

Am 23. März 2007 hat das Parlament im Zuge der Verabschiedung des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) auch das Energiegesetz (EnG) revidiert. Das revidierte Energiegesetz schreibt vor, dass die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2030 um mindestens 5,4 Milliarden Kilowattstunden erhöht werden muss. Das entspricht rund 10% des heutigen Stromverbrauchs (2007: 57,4 Milliarden Kilowattstunden). Das EnG enthält dazu ein Paket von Massnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energien sowie zur Förderung der Effizienz im Elektrizitätsbereich. Hauptpfeiler ist aber die kostendeckende Einspeisevergütung für Strom aus erneuerbaren Energien.

Die Energiegesetzgebung schreibt für jede Technologie, die von der kostendeckenden Einspeisever-gütung profitieren kann, einen bestimmten Kostendeckel und für die Photovoltaik zudem ein jährliches Zubaukontingent vor. Der Gesetzgeber wollte damit verhindern, dass die teuersten und am schnell-sten realisierbaren Technologien – insbesondere die Photovoltaik - einen übermässig grossen Teil der zur Verfügung stehenden Mittel für sich beanspruchen und so das gesetzlich vorgeschriebene Zubau-ziel gefährden könnten.

   Willkommen Energie der Zukunft

Das Bundesamt für Energie (BFE) verfolgt deshalb die Entwicklung der An-meldungen für die kostendeckende Einspeisevergütung sehr genau. Ist aufgrund des Stands der An-meldungen absehbar, dass ein Technologie-Kostendeckel oder das Zubaukontingent bei der Photo-voltaik ausgeschöpft wird, muss das BFE die swissgrid anweisen, ab dann keine weiteren positiven Bescheide mehr auszustellen.

Die aktuelle Auswertung der Anmeldungen von Mai bis Ende Juli 2008 zeigt, dass das Jahres-Zubaukontingent 2008 für die Photovoltaik ausgeschöpft ist. Zurzeit können deshalb nur Photovoltaik-Anlagen für die kostendeckende Einspeisevergütung berücksichtigt werden, die zwischen dem 1. Ja-nuar 2006 und dem 30. April 2008 ans Netz gegangen sind oder zu diesem Zeitpunkt bereits über eine Baubewilligung und die Stellungnahme des Netzbetreibers verfügten sowie die grössten ange-meldeten Anlagen - unter Berücksichtigung des Anmeldedatums - bis zum Erreichen des Photovol-taik-Jahreskontingents.

Das Bundesamt für Energie hat nun einen Bescheidstopp für die Photovoltaik verfügt und die swiss-grid angewiesen, für alle weiteren angemeldeten Anlagen keine positiven Bescheide mehr auszustel-len. Diese Anlagen werden von der swissgrid automatisch auf eine Warteliste gesetzt.

Das BFE wird in den nächsten Monaten das Jahres-Zubaukontingent 2009 für die Photovoltaik festle-gen. Von diesem werden zuerst die Anlagen auf der Warteliste profitieren, dies nach Massgabe des Anmeldedatums und der Anlagengrösse (bei gleichem Anmeldedatum). Die Produzenten können ihren Strom in der Zwischenzeit auf dem freien Ökostrommarkt, zum Beispiel an einer Ökostrombörse, vermarkten.

SunTechnics nimmt grösste Dünnschicht-Anlage der Schweiz in Betrieb

Die SunTechnics Fabrisolar AG hat die grösste Dünnschicht-Anlage der Schweiz in Betrieb genommen: Auf zwei Dächern des Neuenburger Fussballstadions "La Maladière" wurde eine Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtspitzenleistung von knapp 60 Kilowatt installiert.

Kunde ist der lokale Energieversorger von Neuenburg, der mit der Anlage auf dem "Maladière" in die Solarstromproduktion einsteigt.

Das Heimstadion des Fussballclubs Neuchâtel Xamax liegt direkt am Neuenburger See und wurde seit 2004 komplett neu aufgebaut. Eingeweiht wurde das Stadion, das Platz für 12.000 Zuschauer bietet und mit Hilfe der SunTechnics Installation nun auch grünen Strom produziert, mit einem Spiel gegen La Chaux-de-Fonds am 18. Februar 2007.
  
SunTechnics PV-Installation auf Fussballstadion

Neuenburg, die Hauptstadt des gleichnamigen französischsprachigen Kantons Neuchâtel, gilt als Dünnschicht-Hochburg der Schweiz: Ein 1984 gegründetes Forschungscenter an der Universität entwickelt fortlaufend neue Prozesse in der Verarbeitung von amorphem Silizium, das in der Dünnschichttechnologie als dünne Schichten auf eine Trägerfläche aufgebracht wird und für die Umwandlung von Licht in elektrische Energie sorgt.


SunTechnics mit dem schlüsselfertigen Bau eines 20 Megawatt Solarkraftwerks in Südkorea beauftragt

Noch in diesem Jahr wird in SinAn, südwestlich der koreanischen Hauptstadt Seoul der weltweit größte Solarpark entstehen. Für die Planung und Realisierung des rund 90 Millionen Euro teuren Solarkraftwerks wurde SunTechnics von dem in Korea führenden Bauunternehmen Dongyang Engineering & Construction Corporation beauftragt. Die Dongyang Holding zählt mit vier Jahrzehnten Erfahrung zu den koreanischen Pionieren der Bauindustrie. Dank ihrer einzigartigen Erfolgsgeschichte gilt die Aktiengesellschaft als eine der führenden Firmen, die das koreanische Wirtschaftwunder maßgeblich beeinflusst haben.

   Der zukünftige Solar Park in SinAn

Die etwa 80 Fußballfelder (600.000 m²) große, der Sonne nachgeführte Photovoltaik-Anlage mit einer Gesamtspitzenleistung von 19,6 Megawatt wird künftig jährlich über 27.000 Megawattstunden umweltfreundlichen Strom aus der Sonne produzieren. Dies wird etwa dem Jahresverbrauch von über 6000 Haushalten entsprechen.

Unsere vollständige Presseinformation dazu lesen Sie HIER.
 
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